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Blick über den Tellerrand III: Die CILIP Fallstudien

8. November 2010

Durch einen Vortrag von Paul Sturges an der FH und dem Projekt zweier Kollegen bin ich auf die CILIP Fallstudien aufmerksam geworden…

CILIP das „Chartered Institute of Library and Information Professionals“ ist ein Berufsverband aus Großbritannien (der auch unseren Studiengang akkreditiert hat), der sich auch ethische Grundsätze gegeben hat:

The conduct of members should be characterised by the following general principles, presented here in no particular order of priority:

  1. Concern for the public good in all professional matters, including respect for diversity within society, and the promoting of equal opportunities and human rights.
  2. Concern for the good reputation of the information profession.
  3. Commitment to the defence, and the advancement, of access to information, ideas and works of the imagination.
  4. Provision of the best possible service within available resources.
  5. Concern for balancing the needs of actual and potential users and the reasonable demands of employers.
  6. Equitable treatment of all information users.
  7. Impartiality, and avoidance of inappropriate bias, in acquiring and evaluating information and in mediating it to other information users.
  8. Respect for confidentiality and privacy in dealing with information users.
  9. Concern for the conservation and preservation of our information heritage in all formats.
  10. Respect for, and understanding of, the integrity of information items and for the intellectual effort of those who created them.
  11. Commitment to maintaining and improving personal professional knowledge, skills and competences.
  12. Respect for the skills and competences of all others, whether information professionals or information users, employers or colleagues

Leider verwendet die Seite Frames, was die sinnvolle Verlinkung etwas schwierig macht, daher hier die Hauptseite.

Sturges hatte in seinem Vortrag erwähnt, dass Berufsethiken disziplinierenden oder anleitenden Charakter haben. Ersteres ist relativ selten, da sich Sanktionen häufig nur schwer durchsetzen lassen. Anleitende Berufsethiken sollen dazu anregen selbst über ethische Fragen nachzudenken, hilfreich dafür ist unterstützendes Material.

CILIP hat das ganz gut gemacht und zu jedem Punkt Fallstudien vorbereitet, mit so schönen Titeln wie „Mrs. Recluse’s very smelly flat“, „Stand back: I’m an infopro!“ oder „Acquisitions cause librarian angst“.

Leider ist die Seite ziemlich alt, die letzte Aktualisierung ist vom 31. August 2008, nichtsdestotrotz ist das aber ziemlich interessanter Lesestoff.

Aktuelleres Material gibt es auf der im entsprechenden Abschnitt auf der CILIP Website. Leider sind gewisse Seiten, wie etwa ein Blog zum Thema nur Mitgliedern zugänglich (was sich etwas mit dem Gedanken des freien Zugangs zur Information beißt..)

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